wer steckt dahinter?

Ich heiße Arno Zeitler und wurde 1966 durch meine Oberpfälzer Mutter im rauen, aber schönen Fichtelgebirge – dem Herkunftsort meines Vaters – zur Welt gebracht. Meine persönliche Entwicklung erlebte ich an verschiedenen Orten in ganz Süddeutschland. Ich betrachte mich als enkulturierten Oberpfälzer und lebe sehr gerne in Regensburg. Am wohlsten fühle ich mich in familienartigen Gruppen und schätze verbindliche Beziehungen, wobei für mich die formalen Verwandtschaftsbeziehungen keine übergeordnete Rolle spielen. Meine leiblichen Kinder stammen aus einer vor Jahren zerbrochenen Ehe. Derzeit lebe ich in einer Partnerschaft mit einer mir sehr ans Herz gewachsenen Frau und wohne mit ihr in einer außergewöhnlich offenen Hausgemeinschaft zur Miete. Von „ganz unten“ bis „ganz oben“ habe ich schon fast Alles erlebt und kam über diese praktischen Erfahrungen zu der Erkenntnis, dass nichts im Leben so beständig ist, wie die Veränderung.

Freiheit ist mir eine der wichtigsten Errungenschaften unserer Zeit, weshalb ich mich seit vielen Jahren aktiv mit den Mitteln der Unterrichtung, Aufklärung und Information für deren Erhalt einsetze – beispielsweise durch die aktive Mitgliedschaft beim WikiMedia Deutschland e.V., den durch mich ins Leben gerufenen AMTuxTisch, oder das halten von Vorträgen zu meist technischen Themen und der Kultur der Freien Software. Gerne beteilige ich mich an Veranstaltungen und Demonstrationen die von einschlägigen Organisationen initiiert wurden, wenn ich mit den Vorgängen und Zuständen in unserer Lebensumwelt nicht zufrieden bin und eine Veränderung nicht ohne die Hilfe Anderer herbeiführen kann –> Beispiele: WAA, TTIP, CETA, Verkehrswende Regensburg, Fridays for Future, … Auch Bürgerinitiativen sind für mich ein Mittel zur Beteiligung der Bevölkerung, obwohl diese von deren Vertretern niemals gerufen und oft nicht gewollt sind bewegen sie doch Einiges –> „Kein RKK“ hatte im Oktober 2018 den Bau einer Stadthalle auf dem Ernst-Reuter-Platz verhindert, weil deren Auswirkungen auf unsere Stadt „brutal“ gewesen wären – und ich war aktiv dabei. Und wenn es international „klemmt“, dann können sich Bürger aus vielen Ländern trotzdem zusammen tun –> housing for all Ich bin nicht sehr glücklich mit den Namen „attac“ und „Piraten“ für zwei Organisationen die inhaltlich für mich jedoch echte Volltreffer sind, genauso wie die Bürgerbewegung DiEM25, welche ich erst im September 2019 als solche wahrgenommen hatte. Die Transition Town Bewegung ist ein wichtiger Anknüpfungspunkt für Menschen, die ihre Stadt intensiv erleben und mitgestalten wollen – zum Glück gibt es eine Regensburger Gruppe.

Ich habe in meinem Leben schon einige Wohnimmobilien ( eigene und die Anderer ) neu- und umgebaut, restauriert, eingerichtet und modernisiert und besitze dennoch nur ein winziges Häuschen. Es liegt in der Oberpfälzer Toskana, im schönen Lauterachtal. Nach derzeit gut zwei Jahren Leerstand und dem Entschluss das Haus zu verkaufen, wartet es noch auf einen neuen Menschen, der daraus sein Schmuckkästchen machen will. Auf Nahrungsmittel, Land, oder Wasser an der Börse zu wetten, sie als Marktobjekte zu betrachten und dabei ausschließlich auf maximalen monetären Ertrag zu achten, halte ich für ein Verbrechen! Meiner Meinung nach gehört jedes Stück Land in die Hände der Kommunalen Verwaltungen, welche es dann zur Nutzung an Interessierte auf Zeit vergeben können, unter strenger Aufsicht und ausschließlich an einen Zweck gebunden. Mit einem solchen Konstrukt hätte man dem Markt diese für uns Menschen lebenswichtige Ressource entzogen und wir hätten nicht den aktuellen Ärger mit den als Betongold gekauften und dann leer stehenden Immobilien, die gerade in begehrten Orten dringend zum wohnen gebraucht würden. Wohnen ist Menschenrecht!

Bereits in der Kindheit war mein Entdeckerdrang und mein Wissensdurst so angelegt, dass ich gerne die Funktion aller Dinge in meiner Umwelt, vom Wecker über Fahrrad und Moped bis zu Radio und Fernseher, genau erkundete. Sehr bald war ich in der Lage diese Dinge bei Defekten selbst zu reparieren. … überhaupt bin ich der Meinung, dass sehr viele Menschen so viel können, wenn man sie nur lässt –> so DIY [ˌduːɪtjəˈsɛlf] 😉 Mitte der 80er Jahre durfte ich eine Ausbildung zum Fernmeldehandwerker absolvieren und nach wenigen Gesellenjahren bekam ich Gelegenheit eine Ausbildung zum technischen Bundesbeamten wahrzunehmen. Parallel dazu durfte ich eine Spezialistenausbildung für richtig GROßE Rechner der Firma Siemens bei ebendieser durchlaufen. Während meiner privaten und beruflichen Tätigkeiten konnte ich mir Wissen und Fähigkeiten in diesen Feldern aneignen:

  • Kinder erziehen
  • Waschen
  • Kochen
  • Backen
  • Vereine gründen
  • Ausflüge organisieren
  • Erstellung von Schulungsmaßnahmen
  • Durchführen von Schulungsmaßnahmen
  • Projektleitung
  • Budgetverwaltung
  • Konzeption von komplexen Informationstechnischen Systemen
  • Sicherheit von Informationstechnischen Systemen
  • ( Um- ) Bau und Betrieb von Rechenzentren
  • Informationsinfrastruktur
  • Elektronik
  • Elektroinstallation
  • Frisch- und Abwasserinstallation
  • Verarbeitung von Holz, Metall und Kunststoffen
  • Mauern und Zimmern

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